Klein aber fein – so kann man auf den Punkt bringen, was die Weinregion Südtirol mit ihren 5.400 ha Reben ausmacht. So waren auch die 50 Teilnehmer auf das Gebotene gespannt, alles Tropfen mit mindestens 92 Punkten im renommierten Weinführer Falstaff, die Ordensmeister Joachim Volz zur Präsentation und Verkostung brachte.
Ein Spumante Brut Rosé „Athesis“ von Kettmeir machte den Anfang vor einem 23er Sylvaner „Aristos“ der Eisacktaler Kellerei und dem Pinot Grigio 2022 „St. Valentin“ von St. Michael. Als nächste Paarung zeigten der Sauvignon Blanc „Winkl“ 2024 der Cantina Terlan und der Gewürztraminer „Nussbaumer“ 2023 ihre ganze Klasse.
Zum Essen – Südtiroler Schlutzkrapfen sowie eine Käseauswahl – passte vorzüglich der Vernatsch „Alte Reben“ 2024 des berühmten Vernatsch-Spezialisten Franz Gojer.
Nach einem Blauburgunder „Lahn“ 2022 vom Bergmannhof und einem würzigen Lagrein „Staffes“ 2021von Kornell folgte mit der Cuvée „Linticlarus“ 2022 und dem Pinot Nero „Burgum Novum“ 2022 von Castelfeder ein weiterer hochrangiger Zweierflight. Geradezu sensationell dann das Cuvée „Mauritius“ 2021 aus Lagrein und Merlot der Cantina Bozen wie auch der „Cor“ 2019 von Alois Lageder, dem großen Pionier des Südtiroler Qualitätsweinbaus.
Der extrem rare Rosenmuskateller „Mitterburg“ 2023 von Waldgries setzte danach den süßen Schlusspunkt eines überaus gelungenen Abends.
Joachim Volz
